Verfahren

Spritzbeton / Spritzmörtel

Unter Spritzbeton versteht man einen Beton der mit hohem Druck gegen die Auftragsfläche geschleudert und durch den Aufprall verdichtet wird.

Hierbei unterscheidet man 2 Verfahren:Beim Nassspritzverfahren wird ein fertig angemachter Beton oder Mörtel über eine Förderleitung zur Düse transportiert und tritt dort aus. Beim Trockenspritzverfahren wird ein Trockengemisch befördert und die Zugabe von Wasser und möglichen Zusatzstoffen erfolgt erst an der Düse und kann dort geregelt werden.

Das Material wird bei beiden Verfahren lagenweise aufgetragen. Zusätzlich kann eine Bewehrung aus Stahlmatten hergestellt werden. Diese ist fest am Untergrund zu verankern um Schwingungen und Lageveränderungen zu verhindern.

Spritzmörtel unterscheidet sich von Spritzbeton lediglich durch das Größtkorn im Zuschlagsstoff.

Neben notwendigen Nachbehandlungen sind vor, während der Arbeiten entsprechende Schutzmaßnahmen für die Umwelt zu beachten.

Im Bereich der Betonsanierung, der Baugruben-, Hang- und Felssicherung sowie bei der Tunnelsanierung hat sich dieses Verfahren bewährt.


Auftragen von Spritzbeton

mögliche Einsatzgebiete:

Baugrubensicherung
Betonarbeiten
Betonsanierung
Brückensanierung
Fassadensanierung
Hangsicherung / Felssicherung
Mauerwerksinstandsetzung
statisch, konstruktive Sicherung

 
weitere Verfahren
Betonarbeiten
Betonsanierung
Bodennägel
Druckwasserstrahlen
Fugensanierung
Mauerwerksersatz
Oberflächenschutz
Putzsanierung
Risssanierung
Strahlarbeiten
Vernadelung / Verankerung
Referenzprojekte

Weltkulturerbe der UNESCO
Wörlitzer Park bei Dessau, 2000-2006

Drachen- und Nachtigallenbrücke, Königswinter, 2005-2006

Gewölbebrücke über die Rodach, Ummerstadt, 2004-2005

Hochwasserschadens- beseitugung, Anaberg- Buchholz, 2004

Stützmauer, Ranis, 2003-2004

Stadtmauer, Nordhausen, 1993– 2004, (div. Einzelaufträge)

Komplettunterfangung Marstallplatz, München, 2001-2002

 

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