Gewölbebrücke
über die Rodach, Ummerstadt, 2004-2005
Auftragsvolumen:
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770 TEUR brutto |
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Auftraggeber:
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Straßenbauamt Südthüringen,
Zella-Mehlis |
Ansprechpartner:
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Herr Hennig; Tel.: +49 (0) 96 32
/ 92 00 24 |
Bauüberwacher:
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Ingenieurgemeinschaft Setzpfandt,
Meiningen |
Ansprechpartner:
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Herr Metzger; Tel.: +49 (0) 36 93
/ 47 04 62 |
begl. Restaurator:
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Herr Scheidemann; Tel: +49 (0) 36
23 / 30 47 80 |

Neben den restauratorischen Arbeiten wurde auch
die Tragkraft der Brücke erhöht |
Eckdaten:
3.600 |
m |
Fugensanierung |
1.200 |
m3 |
Erdarbeiten |
760
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m |
Stabverpresspfähle |
260
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m3 |
Baugrundinjektion |
53 |
m3 |
Natursteinrekonstruktion |
Die Geschichte
Ummerstadt im äußersten Süden Thüringens
ist die zweitkleinste Stadt Deutschlands. Vor der Wiedervereinigung
lag das Städtchen unmittelbar an der innerdeutschen
Staatsgrenze und war somit Sperrgebiet. Instandsetzungsarbeiten
an der über 300jährigen, denkmalgeschützten
Gewölbebrücke, die unweit des Stadtzentrums
die Rodach überquert, waren damit ausgeschlossen.
Aber auch danach konnte das eindrucksvolle Brückenbauwerk
nur notdürftig repariert werden. Eine um-fassende
Sanierung wurde notwendig. Der Zustand
Aufgrund von starken Setzungsschäden war die Brücke
mit ihren 6 Gewölbe-bögen bereits nur noch
von Land-maschinen befahrbar und die Seiten-wände
zeigten deutliche Ausbau-chungen und Risse. Neben den
statischen Problemen galt es jedoch auch das historische
Natursteinmau-erwerk zu erhalten. Dieses war sehr stark
angegriffen, zeigte Salzausblühungen und nur noch
Reste von Fugenmaterial.
Die Arbeiten
SPESA konnte an dieser Brücke nahezu ihr gesamtes
Leistungsprofil zum Einsatz bringen und ihre Erfahrung
kam auch dem Bauwerk zu Gute.
So wurden zunächst die Fundamente durch eine Zementinjektion
verstärkt und die Widerlager mittels Verpresspfählen
ertüchtigt. Nach dem Einbau der Traggerüste
konnte dann der Aushub des Brückenkörpers
erfolgen.
Parallel dazu wurde das Mauerwerk vorsichtig zurückgebaut
und ein großer Teil der geborgenen Steine sorgsam
restauriert.
Nach dem Wiederaufbau der Wände bei dem auch neue
Steine mit der historischen Oberflächenbearbeitung
verwendet wurden, fand der lagenweise Einbau des Stahlbetons
statt. Es folgten Abdichtung und Straßenbau sowie
die Wiederherstellung des Geländes. |