Werra-
Brücke, Belrieth/Thüringen, 1993
Auftragsvolumen:
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93 TEUR brutto |
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Auftraggeber:
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Brücken- und Ingenieurbau Geisa/Rhön |
Planung: |
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Ingenieurbau Kleb, Erfurt |

Gesamtansicht der historischen Bogenbrücke
von Belrieth |
Eckdaten:
250 |
m |
Stabverpresspfähle
D=160mm, bis 6m Einzellänge |
500 |
m3 |
Aushub und Gewölberverfüllung |
Geschichte
Die historische Brücke in Belrieth verbindet den
durch die Werra geteilten Ort seit mehr als 400 Jahren
miteinander. Die 1578 fertiggestellte Konstruktion besteht
aus 6 steinernen Bögen und gehört zu den schönsten
mittelalterlichen Bauwerken in Südthüringen.
Die Arbeiten
Ziel der Arbeiten war, die Standsicherheit der historischen
Kalksteinbogenbrücke aus dem 19. Jahrhundert im
Zuge eine Gemeindestraße wiederherzustellen. (Brückenklasse
30 für Straßenverkehr, gemäß DIN
1072). Die Brücke hatte Risse infolge von Setzungen
im darunter liegenden Kies.
Um den Erfordernissen des Denkmalschutzes gerecht
zu werden, kamen Stabverpreßpfähle, System
Bauer, zum Einsatz, da auf diese Weise ein umfangreicher
Umbau der Brücke vermieden werden konnte. In der
Ausschreibung war vorgesehen, die Brücke mit kleinen
Pfählen aus herzustellenden Gruben an den Brückenpfeilern
nachzugründen.
Die Firma SPESA erhielt den Auftrag, Stabverpreßpfähle
herzustellen, über einen Sondervorschlag, der zum
Inhalt hatte, dass die Bohrungen von der Fahrbahn aus
unter Verwendung von Leerbohrungen hergestellt werden.
Dafür kam ein leistungsstarkes Bohrgerät zum
Einsatz.
Nach dem Herstellen der Stabverpreßpfähle
wurden die Gruben an den Pfeilern ausgehoben, im Bereich
der Pfahlköpfe Stahlbetonbalken eingebaut und die
Gruben anschließend mit Leichtbeton B 10 wieder
verfüllt. Die Nachgründung der Brücke
erfolgte im anstehenden Tonstein.
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