Referenzen - Mauern

Weltkulturerbe der UNESCO
Wörlitzer Park bei Dessau, 2000-2006

Auftragsvolumen:
  2.400 TEUR brutto (div. Einzelaufträge)
Auftraggeber:
  Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Ansprechpartner:
  Hr. Helm, Tel.: +49 (0) 34 21 / 74 84 40


Der "Stein" im Hintergrund ist ein künstlicher Vulkan; im Vordergrund die Villa Hamilton

Eckdaten:

11.600
m Fugensanierung
1.152
m3 Erdarbeiten
1.100
m Nadelanker
260
m3 Baugrund-/Mauerwerksinjektion
160
m3 Mauerwerksinstandsetzung

Der Wörlitzer Park ist Teil des "Dessau-Wörlitzer Gartenreiches", welches auf einem Seitenarm der Elbe gegen Ende des 18. Jahrhunderts angelegt wurde.

Der Park selbst wurde etwa um 1770 angelegt und bis 1813 erweitert. Er gilt als der erste kontinental-europäische Landschaftspark nach englischem Vorbild und wurde von der UNESCO 2000 in das Verzeichnis des Welt-kulturerbes aufgenommen.

Neben der landschaftlichen Schönheit hatte der Park einen Bildungsauftrag, der sich über Architektur, Garten-baukunst und auch Ackerbau erstreckte. So finden sich in der Anlage seltene Gehölze und Pflanzen, literarisch inspirierte Gartenszenen, Gebäude in historischen und für die damalige Zeit modernsten Baustilen. Das Wörlitzer Schloss ist zum Beispiel das erste klassizistische Bauwerk der deutschen Architekturgeschichte und das Gotische Haus hat die neugotischen Architektur in Mitteleuropa entscheidend geprägt.

Die Geschichte des Brückenbaus wird ebenfalls eindrucksvoll veranschaulicht. Von einem einfach über den Bach gelegten Baumstamm, über die chinesische, venezianische, römische und eine Inkabrücke bis hin zur damals modernsten Eisernen Brücke.

Die Vielzahl und Komplexität der kulturhistorisch wertvollen Anlagen und Gebäude macht den Erhalt des Gartenreiches zu einer Mammutaufgabe. Dieser hat sich die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz angenommen. Sie ermöglicht seit 1994 Bau-Forschungen, Restaurierung, Instandsetzung und Rekonstruktionen in der Anlage.

Die SPESA führte im Rahmen mehrerer Einzelaufträge anspruchsvolle Grün-dungsarbeiten, restauratorische Mauer-werkinstandsetzungen, Ab-dichtungen, Betonarbeiten und statische Sich-erungen aus. Bei allen Maßnahmen wurde die Sensibilität der SPESA-Mitarbeiter im Umgang mit den denk-malgeschützten Objekten stets gelobt.

 

 
ausgeführte Arbeiten
Baugrubensicherung
Baugrundverbesserung
Bauwerksabdichtung
Betonarbeiten
Mauerwerksinstandsetzung
Natursteinarbeiten
Reinigungsarbeiten
statisch, konstruktive Sicherung
eingesetzte Verfahren
Abdichtungen
Baugrundinjektion
Betonarbeiten
Druckwasserstrahlen
Fugensanierung
Kernbohrungen
Mauerwerksersatz
Mauerwerksinjektion
Risssanierung
Spritzbeton / Spritzmörtel
Stabverpresspfähle
Steinmetzarbeiten
Strahlarbeiten
Vernadelung / Verankerung
 

Mauerwerksinstandsetzung an der Westwand

Markierungen der Steinlagen vor dem Abtragen

Betonage am "Stein"

Der "Eisenhart" am Kanal in Neumarkts Garten
 

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