Schloss
Drachenburg, Königswinter, 1999-2003 (div. Einzelaufträge)
Auftragsvolumen:
|
|
1.035 TEUR brutto |
 |
Auftraggeber:
|
|
Stadt Königswinter |
Ansprechpartner:
|
|
Herr Söntgerath; Tel.: +49 (0)
22 44 / 88 91 43 |
Bauüberwacher:
|
|
Planungsgemeinschaft Drachenburg;
Architekt K. H. Görres, Königswinter |
Anpsrechpartner: |
|
Herr Brodesser; Tel.: +49 (0) 22
23 / 2 67 47 |

Blick auf die Westfassade |
Eckdaten:
73 |
m3 |
Rückbau und Sicherung |
548 |
Stück |
Natursteinvierungen |
597 |
Stück |
Restauriermörtel- Ergänzungen |
480 |
Stück |
Neuteile |
1.200
|
m2 |
Fugensanierung |
108 |
m3 |
Versetzleistungen |
33 |
Stück |
Einzelsteinrestaurierung |
Geschichte
Das Schloß Drachenburg, zwischen 1882 und 1884
von Baron Stefan von Sarter auf halber Höhe zum
Drachenfels erbaut, zeigt noch heute die ungeheure Vielfalt
der späten Neogotik.
Seit 1986 steht das Schloß Drachenburg unter
Denkmalschutz und unter Aufsicht der Nordrhein-Westfalen-Stiftung
Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, welche 1989 eine
umfassende Sanierung der Anlage einleitete.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Königswinter begann
man 1995 mit der sorgfältigen Restaurierung und
Sanierung des Gebäudekomplexes.
Die ausgeführten Arbeiten
Im Rahmen des ersten und zweiten Bauabschnittes erfolgte
eine Verspannung des Mauerwerkes am Nordturm. Die anschließende
Kunsthalle wurde weitgehend zurückgebaut, gesichert
und wieder errichtet.
Dabei umfasste unser Auftrag auch das Wiedererrichten
des großen Maßwerkfensters auf der Westseite.
Dazu gehörten die technische Planung und das Herstellen
der Werkstücke.
Die hauptsächlich verbauten Neuteile aus rotem
Eifelsandstein wurden mit filigranen gotischen Profilen
versehen und dem Bestand angepasst.
Die Tambourverkleidung der neu errichteten Kuppel,
die Wiederherstellung der Tanzterrasse, die Fugeninstandsetzung
sowie die Restaurierung von ausgebauten Einzelsteinen
waren weitere unserer ausgeführten Arbeiten.
|