Ertüchtigung
des Göhrener Viaduktes, 2000-2001
Auftragsvolumen:
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7.600 TEUR brutto |
in
ARGE mit: |
Schachtbau Nordhausen GmbH, Nordhausen |
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Auftraggeber:
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DB Netz AG, Leipzig |
Ansprechpartner: |
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Herr Gutmann; Tel.: +49 (0) 3 75
/ 2 14 16 32 |

Gesamtansicht |
Eckdaten:
21.100 |
m2 |
Reinigungsarbeiten |
20.100
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m |
Kernbohrungen |
5.200 |
m3 |
Betonarbeiten |
1.250 |
m3 |
Mauerwerksinstandsetzung |
8.900
|
m3 |
Erdbau |
Das Viadukt
Das Tal der Zwickauer Mulde, auch "Tal der Burgen"
genannt, wird unweit von Lunzenau, bei Göhren,
von einer ingenieurtechnischen Meisterleistung überspannt.
Das Göhrener Viadukt mit seinen ursprünglich
507 Metern Länge und der heute noch gültigen
Höhe von 68 Metern ist Sachsens drittgrößte
Eisenbahnbrücke. 263 Meter Länge entfallen
auf das Hauptviadukt mit 18 Bögen, die mittleren
davon weisen in der 11. Etage mit 26 Metern die größte
lichte Weite auf.
9 Bögen schließen sich mit einer Länge
von 136 Meter auf Göhrener Seite an. Leider sind
diese Bögen nicht mehr komplett sichtbar. Sie wurden
von 1982 bis 1986 aus statischen Gründen zubetoniert
und eine Böschung angeschüttet.
Bis zur Schlusssteinlegung am 10. Juni 1871 wurden
55.514 cbm Mauermaterial verbaut. Als Baustoff dienten
vorrangig Granit u. a. aus Diethensdorfer und Markersdorfer
Steinbrüchen und Sandstein aus Pirna.
Die Arbeiten
In einer bewundernswerten Organisationleistung wurde
das Bauwerk abschnittsweise, bei weitestgehend laufendem
Bahnbetrieb saniert.
Teilbereiche wurde eingerüstet und das Mauerwerk
instandgesetzt. Dazu wurden durch mehr als 20.000m Bohrungen
Zement injiziert und Spannanker eingebracht.
Über fast 9.000m3 Baugruben wurden die Fundamente
mit 5.900m3 Beton und Stahlbeton teilweise unterfangen
und gesichert.
Neben der Reinigung und der Sanierung der Fugen wurden
in großem Umfang Risse geschlossen und verpresst.
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