Stützmauer,
Döbeln, 1992-1993
Auftragsvolumen:
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2.000 TEUR brutto |
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Auftraggeber:
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Deutsche Reichsbahn |

während der Arbeiten |
Eckdaten:
1.000
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m2 |
Mauerwerksinstandsetzung |
1.500 |
m |
Bodennägel D=36mm |
120 |
to |
Spritzbeton |
Die Stützmauer Döbeln der Eisenbahnlinie
Döbeln-Borsdorf-Coswig wurde in den Jahren 1867
und 68 erbaut. Die Strecke verlief bis 1945 zweigleisig,
als Reparationsleistung wurde eine Gleisanlage demontiert.
Die Stützwand Döbeln ist 185 Meter lang,
maximal 7 m hoch und hat eine durchschnittliche Wanddicke
von 2,50 Metern.
Der schlechte Zustand des Bauwerkes machte eine grundlegende
Sanierung dringend erforderlich. Es wurde starke Verwitterung
im Fugenbereich festgestellt, ganze Teile waren eingestürzt,
andere einsturzgefährdet, es drohte ein Abgleiten
der gesamten Mauer.
Das Sanierungskonzept der SPESA verhindert durch den
Einbau von Dauerankern System Bauer das Abgleiten der
Mauer: Die Anker werden in den anstehenden Fels eingebracht,
damit wird das Bauwerk statisch wieder gesichert. Die
Bahn beabsichtigt, die Strecke mittelfristig wieder
zweigleisig auszubauen.
Die Sanierungsarbeiten umfassten folgende Teilaufgaben:
- Herstellung einer drei Kilometer langen Baustraße
- umfangreiche Erdarbeiten zur Freilegung der unteren
Mauerbereiche, die 350 cbm mussten zum Großteil
von Hand bewegt werden
- komplettes Einrüsten der gesamten Stützmauer;
Sichern der einsturzgefährdeten Bereiche
- Reinigen der Mauer von Bewuchs; Verfugen der gesamten
1000 qm Mauerfläche zur Vermeidung von Injektionsaustritt
- Injektion von Traßzementsuspension zur Verfüllung
der Hohlräume im aufgeschütteten Bereich
hinter der Stützmauer
- verrohrtes Bohren zur Einbringung der 1500 m Anker
- Montage der 131 Daueranker System Bauer 36 mm
- Herstellen von 69 Ausbrüchen für die
Widerlager der Anker (4 bis 6 m hoch, 1 m breit und
1 m tief)
- Montage der Bewehrung in den Widerlager-Nischen
- Einbringen von 120 Tonnen Spritzbeton in die Widerlagernischen
- Spannen der Anker (hydraulische Vorstreckung mit
1,5facher Gebrauchslast)
- Ausbrüche zumauern und Verfugen der gesamten
Mauer, in den nicht neu aufgemauerten Bereichen wurden
die Fugen zuvor freigestemmt
- Sandstrahlen der Mauer; Fertigung und Montage eines
160 m langen Geländers
- Einbringen von 60 Entwässerungsbohrungen
- Wiederherstellung des Wanderweges unterhalb der
Mauer.
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