Muttonebrücke,
Kloster Waldsassen, 2004
Auftragsvolumen:
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192 TEUR brutto |
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Auftraggeber:
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Cisterzienserinnen Abtei, Waldsassen |
Ansprechpartner:
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Frau Äbtissin Laetitia Ferch;
Tel.: +49 (0) 96 32 / 92 00 24 |
Bauüberwacher:
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Brückner & Brücker,
Architekten, Tirschenreuth |
Ansprechpartner:
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Herr Ritzer; Tel.: +49 (0) 96 31
/ 70 15 14 |

die Brücke nach Fertigstellung der Arbeiten |
Eckdaten:
45
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m3 |
Versetzarbeiten |
96 |
m3 |
Gewölbeverfüllung mit Erdbeton |
120
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m2 |
Abdichtung |
600
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m |
Fugensanierung |
Verjüngungskur für Werk von "Frater
Lipp"
Von Paul Zrenner | 23.07.2004 | http://www.oberpfalznetz.de/onetz/590129-126,1,0.html
Denkmalgeschützte Muttone-Brücke wird saniert
- Fachbetrieb aus Thüringen verpresst und verfugt
Mauerwerk
Waldsassen. Von der Brauhausstraße aus sieht das
große Zelt auf den ersten Blick schwer nach Sommerparty
aus. Doch mit Feiern hat der knallig-grüne Regenschutz
überhaupt nichts zu tun: er hilft dabei, dass die
Sanierung der barocken Muttone-Brücke auch bei Schlechtwetter
fortgeführt werden kann.
"Es war schon Zeit", sagt Äbtissin Laetitia
Fech über den Beginn der Sanierung - und angesichts
des Zustands des "wunderschönen Baudenkmals",
wie die Ordensfrau sagt: Die Muttone-Brücke über
die Wondreb wird derzeit umfassend saniert. Von außen
ist so gut wie nichts von den Arbeiten zu sehen - eben
wegen des großen Zeltes, das über dem Bauwerk
errichtet ist.
Im dritten Bauabschnitt
Die Maßnahme wird im Rahmen des dritten Bauabschnitts
der Generalsanierung des Klosterkomplexes durchgezogen.
Die Ausschreibung der Arbeiten wurde aber separat durchgeführt,
erklärt Architekt Klaus-Peter Brückner vom
Tirschenreuther Büro "Brückner &
Brückner", das mit der Bauleitung beauftragt
ist.
Die Brücke, die seit der Barockzeit in der ursprünglichen
Form erhalten geblieben ist, war zuletzt ein einem schlimmen
Zustand. Schwere Lastwagen durften das Bauwerk, das
komplett aus heimischem Granit errichtet ist, schon
seit Monaten nicht mehr passieren.
Um etwa bei Notfällen zum Gartenschulhaus zu gelangen,
wurde eigens dafür eine Öffnung in die Klostermauer
gebrochen: Wo der Haupteingang zum Naturerlebnisgarten
entstanden ist, entstand auch eine Feuerwehr-Zufahrt.
Das Werk von "Frater Lipp", wie Äbtissin
Laetitia den begnadeten Baumeister und Architekten (siehe
Info-Kasten) nennt, wurde in den vergangenen Wochen
zunächst teilweise abgebaut. Die Schülerinnen,
deren Klassenzimmer wegen der Sanierung des Südflügels
übergangsweise ins Gartenschulhaus "ausgelagert"
sind, müssen deswegen bis zum Beginn der Sommerferien
und in den ersten Wochen des neuen Schuljahres die Behelfsbrücke
aus Metall benützen.
Zwischen den Steinquadern, die viele Jahrzehnte aufeinander
lagerten, befand sich vielfach lediglich eine Erdschicht.
Nun wird das Mauerwerk von der Unterseite mit Kalkmörtel
verfugt.
Brüstung abgebaut
Von der beauftragten Spezialfirma aus Thüringen
entfernt, nummeriert und gereinigt wurden auch die kleinen
Granit-Pilaster, die das Geländer der Brücke
bilden.
Reine Fußgängerbrücke
Mitte Oktober soll die Sanierung beendet sein, doch
soll die Muttone-Brücke bereits zum "Tag des
offenen Denkmals" am 12. September präsentiert
werden. Nach Abschluss der Arbeiten jedenfalls wird
die Brücke die nächsten paar hundert Jahre
schadlos überdauern - und auch eine Überfahrt
mit Lastwagen aushalten. Doch das Bauwerk wird künftig
als reine Fußgängerbrücke dienen. |
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