Klostermauer,
Altzella, 1996 – 2003, (div. Einzelaufträge)
Auftragsvolumen:
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390 TEUR brutto |
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Auftraggeber:
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Staatliches Vermögens- und Hochbauamt
Dresden |
Bauüberwacher:
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Architekturbüro Gerschler, Freiberg |
Ansprechpartner:
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Herr Gerschler, Tel.: +49 (0) 37
31 / 2 25 06 |

...mehr als 500 Jahre Geschichte... |
Eckdaten:
1.600
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m2 |
Fugensanierung |
250 |
m3 |
Mauerwerksinstandsetzung |
29 |
to |
Mauerwerksinjektion |
850 |
Stück |
Nadelanker |
Ein Stück sächsische Geschichte...
1162 erhielt der Markgraf Otto von Meißen
vom Kaiser Friedrich I. die Erlaubnis zur Gründung
eines Klosters, es sollte Grabstätte seiner Familie,
des Hauses Wettin werden. Den Aufbau des Klosters selbst
übernahm der Zisterzienserorden.
Durch rege Bautätigkeit und Besiedelung des Gebietes
entwickelte sich das Kloster zu einem der bedeutendsten
Klöster in Mitteldeutschland. Es besaß eine
bedeutende wissenschaftliche Bibliothek, die maßgeblich
zum Aufbau der Leipziger Universität beitrug.
Nach der Reformation in der das Kloster aufgelöst
wurde geriet das Kloster in die Hände der sächsischen
Landesherren. Seine Mauern wurden zur Baustoffgewinnung
so für das Nossener Schloss und die Stadtkirche
verwendet.
Im Zuge der einsetzenden Romantik entstand aus der
brach liegenden Anlage ein Landschaftspark, in den die
noch bestehenden Gebäude und Ruinen einbezogen
wurden.
Das Kloster umgibt eine 1325 m lange Mauer von 1,50
m bis 2 m Stärke und bis zu 5 m Höhe. Seit
Mitte der neunziger Jahre erfolgen umfassende Sanierungs-
und Sicherungsmaßnahmen an den 500 bis 800 Jahre
alten Bauwerken.
In mehreren Bauabschnitten wurden große Teile
der Klostermauer abgetragen, gereinigt und wieder aufgebaut.
Einzelne Bereiche wurden mittels Nadelankern in ihrem
ursprünglichen Bestand gesichert und verpresst.
Ein großes Augenmerk lag auf der Auswahl des Mörtels
der zur Instandsetzung des Fugenbildes verwendet wurde.
Hier wurden mit einer Spezialrezeptur insgesamt mehr
als 2.000m2 gereinigt und neu verfugt. |